Ein Stück Skandinavien in Bonn

Wie das funktioniert? Ganz einfach: vom 28.04. – 5.05. finden in Bonn, in der Brotfabrik und im LVR-Museum,  die Skandinavischen Filmtage statt. Fernab der nordischen Klischees (kalt, düster und brutal) soll gezeigt werden, was der skandinavische Film noch alles kann – er kann nämlich weit mehr.

Das Filmfestival

1999 fand das Festival, rund um den skandinavischen Film, zum ersten Mal statt. Studenten der Uni Bonn, der Abteilung für Skandinavistik, haben es sich zur Aufgabe gemacht, sowohl den skandinavischen als auch den finnischen Film, nach Bonn auf die Leinwand zu holen. Die Filme sollten im Original gezeigt werden, allerdings mit deutschen oder englischen Untertiteln – es sollte schließlich jeder etwas davon haben und das andere Skandianvien kennen lernen.

Der Erfolg gab ihnen Recht. Dieses Jahr finden die Skandinavischen Filmtage zum 17. Mal statt. Das Team besteht heute aus 16 Studenten, die das Filmfestival ehrenamtlich organisieren.

Skandinavische Filmtage Bonn

Das Programm

Eröffnet werden die skandinavischen Filmtage, am 28.04., von der schwedischen Produktion Hur man stoppar ett bröllop (How to stop a wedding) – ein Mann und eine Frau lernen sich im Zug, auf der Fahrt von Malmö nach Stockholm kennen. Beide verfolgen den gleichen Plan, sie wollen eine Hochzeit verhindern, dazu auch noch die dieselbe. Während der Fahrt spreche sie über diesen Plan, Enttäuschungen und Erwartungen.

Am zweiten Tag führt uns die Reise mit Vonarstræti (Life in a fishbowl) nach Island. Hier treffen drei Personen aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Eine alleinerziehende Mutter, ein Schriftsteller und ein ehemaliger Fußballprofi, die alle ihre Geheimnisse haben.

Mielensäpahoittaja (The Grump), eine finnisch/isländische Produktion nimmt die Kinobesucher, am dritten Tag, mit nach Finnland. Ein 83-järiger Mann, mit eiem sehr konservativen Frauenbild, verletzt sich bei einem Sturz von der Kellertreppe. Für die Genesung muss er nach Helsinki reisen und für zwei Tage bei seinem Sohn und dessen Frau wohnen, die die absolute Karrierefrau ist und so gar nicht den Vorstellungen des alten Mannes entspricht – Chaos vorprogrammiert.

Am 1.05. erwartet die Besucher bereits am Nachmittag (17 Uhr) eine finnisch/estisch/deutsche Produktion. In Miekkailija  (Die Kinder des Fechters) geht es um einen Sportlehrer, der vor dem Geheimsdienst auf der Flucht ist und sich in Estland versteckt.

STUP (Dive), eine norwegische Produktion, handelt am 2.05. von dem grimmigen Einsiedler Johan, dessen doch sehr monotones Leben, gegen seinen Willen, auf den Kopf gestellt wird.

Am 3.05. findet die Vorstellung im LVR-Museum statt. Der dänisch/deutsche Film Under Sandet (unter dem Sand) behandelt ein fast vergessenes Kapitel deutsch-dänischer Geschichte und lässt den Zuschauer durch bildgewaltige Aufnahmen und nervenzerreißende Situationen unmittelbar teilhaben.

Efterskalv (The Here After), aus Polen/Schweden/Frankreich, erzählt  am 4.05. die Gechichte Johns, der nach seiner abgesessenen Gefängnisstrafe seine Vergangenheit hinter sich lassen möchte. Kann ihm das gelingen, obwohl das Verhältnis zu seinem Vater schlecht und auch die Dorfgemeinde ihm gar nicht gut gesinnt ist?

Sieben Kurzfilme bilden am 5.05. das Finale der skandinavische Filmtage und eine spannende Woche geht zu Ende.

Alle Filme klingen spannend und versprechen ein sehr vielfältiges Bild von Skandinavien zu zeigen. Jeder der Zeit hat, sollte sich die skandinavischen Filmtage nicht entgehen lassen – vi ses!

 

Hinweis: Ich wurde von den Skandinavischen Filmtagen nach Bonn eingeladen, vielen Dank dafür!

Vom Flughafen in die Uniklinik

…diese Überschrift trifft meine letzte Woche wohl am Besten. Die Kurzversion: ein Städtetrip nach London, ein Heiratsantrag in London, zurück nach Köln und vom Flughafen quasi direkt weiter in die Neurologie der Uniklinik, mit Vollpension. Klingt wie in einem Film, oder? War aber Realität. Aber einmal von vorne:

London – alles ist gut

Das Wochenende vor Ostern war ich mit Olli und meinen Eltern in London. Olli und ich, wir lieben London und da wir uns mit meinen Eltern gut verstehen, hatten wir den Kurzurlaub zu Viert schon lange geplant. Die Vorfreude war groß und mein Programm, das ich als alte Reisetante ausgearbeitet hatte, schien auch sehr gut zu gefallen. Da ich mich in London sehr gut auskenne, war das Programm eine bunten Mischung aus Pflichtprogramm, wie die Innenstadt, aber auch Dinge, die nicht in jedem Reiseführer stehen. Es schien allen gut gefallen zu haben und wir hatten eine echt schöne Zeit, die bald wiederholt werden sollte.

Der Antrag

Perfektioniert hat das dann nur noch Ollis Heiratsantrag am letzten Morgen in London. Wie cool ist das denn bitte? Ein Heiratsantrag in London! Und der Ring, passend zu Helden in grün. Das war schon ziemlich fantastisch und mein Grinsen war am Montag auch nicht mehr aus meinem Gesicht wegzubekommen.

Heiratsantrag London

Abends ging es von Gatwick mit easyjet wieder zurück nach Köln und da nahm das Drama dann seinen Lauf. Diesmal hatte ich den mittleren Sitz erwischt. Der Herr hinter mir schien irgendwelche Hitzewallungen gehabt zu haben, anders kann ich mir nicht erklären, dass er seine Lüftung bis zum Anschlag aufgedreht hatte. Es war ein bisschen zugig und ich überlegte nur kurz, ob ich was sage, aber dann dachte ich mir, bis Köln ist nur ein Stündchen, das wird schon gehen. Ging es auch und ich fiel abends müde und glücklich verlobt ins Bett.

Dicke Lippe, Stroke Unit, Neurologie & Vollpension

Am nächsten Morgen merkte ich nach dem Wachwerden, dass die Lippe ein wenig dick war. Es fühlte sich so an, als wär ich beim Zahnarzt gewesen oder, als hätte meine Lippe nachts mit Ollis Ellbogen Bekanntschaft gemacht. Als ich mich so im Spiegel betrachtete, stellte ich fest, die Mundwinkel hingen ein wenig runter, was mich leicht nervös machte. Taubes Gefühl, hängender Mundwinkel, DAS wird doch wohl kein Schlaganfall gewesen sein? Quatsch, dafür biste zu jung – dabei bekommen auch junge Leute einen Schlaganfall. Google gefragt und Übungen zum Ausschluss eines Schlafanfalls gefunden. Diese Übungen konnte ich alle machen und war ein wenig beruhigter, trotzdem machte ich mich auf den Weg zu meinem Hausarzt des Vertrauens. Dieser guckte in mein Gesicht und teilte mir mit, er könne nichts machen, es handle sich um eine linksseitige Fazialisparese, er würde mich direkt weiter ins Krankenhaus bzw. in die Neurologie der Uniklinik weiter schicken wollen. Um die Adresse herauszufinden öffnete er am Rechner eine Seite mit der fetten Überschrift Stroke Unit. Kam die Lähmung also doch von einem Schlaganfall? Er lachte, beruhigte mich und meinte, dass ich eigentlich zu jung wäre und es kein Schlaganfall sei, da die ganze Gesichtshälfte gelähmt sei und nicht nur der Mundwinkel hing. Aha, also wieder was dazu gelernt!

Neurologie

In der Klinik eröffnete man mir, dass man gerne eine Lumbalpunktion machen wollen würde, um Entzündungen im Körper auszuschließen. Danach solle ich noch eine Nacht zur Beobachtung dableiben, bevor ich wieder nach Hause konnte. Da musste ich dann wohl durch, für eine Nacht – dachte ich mir. Ich durfte noch schnell nach Hause, ein paar Sachen holen und schon fand ich mich in einem Zweibettzimmer wieder, umgeben von einer ganzen Entourage, die alle fleißig meine Hand schüttelten und ganz viel erzählten. Man erklärte mir, was bei der Lumbalpunktion gemacht wird, ob und wie sie wehtut und dass ich nach dem Eingriff viel trinken und am Besten für 30-40 Minuten flach auf dem Bauch liegen bleiben solle. Dies würde die häufig starken Kopfschmerzen nach dem Eingriff verhindern. Der Gedanke daran, dass mir gleich Jemand eine lange Nadel in den Rücken jagen würde, um Flüssigkeit zu entnehmen, gruselte mich ein bisschen. Aber hatte ich eine Wahl? NEIN! Kurz vorher wurde noch der Blutdruck gemessen, der durch die ganze Aufregung dezent in die Höhe schoss, was alle Anderen beunruhigte, mich aber nicht, ich kenne ja meinen Körper. Mir bliebt nicht viel Zeit zum Nachdenken, denn der Nadel und Arzt waren bereit. Ich würde lügen, wenn ich sage der Eingriff war schön, aber es gibt wahrlich Schlimmeres. Jeder der beim Insulinspritzen schon mal einen Nerv getroffen hat, weiß wovon ich rede.  Nach dem Eingriff hatte ich für den Rest des Tages Ruhe. Hin und wieder kam eine Schwester die den Blutdruck messen sollte und immer wieder überrascht war, dass der Blutdrucksenker den man mir gab, nicht innerhalb von 20 Minuten wirkte. Bisschen dusselig und nervig… aber gut. Ich war auf den nächsten Morgen gespannt, denn da stand die Visite auf dem Programm, mit den Ergebnissen der Blutabnahme und der Punktion.

Ach Sie sind Diabetikerin?

Da sich mein Zimmer direkt über der Warenanlieferung befand, war meine Nacht um sechs Uhr zu Ende. Um acht Uhr, stand dann der Klinikchef samt Gefolgschaft an meinem Bett und wollte wissen, wie es mir nach der Lumbalpunktion ergangen sei. Wir quatschten und dann fiel der Satz aller Sätze „Ach, Sie sind Diabetikerin? Na dann stehen sie doch mal auf“ – ja, es war so klar. Der Diabetes ist immer Schuld an allem. Ich durfte dann durch das Zimmer spazieren, mal auf Zehenspitzen, mal auf den Fersen, auf einem Fuß hüpfen und auch auf einen Stuhl klettern. Ein Zusammenhang zwischen den Übungen und meiner Gesichtslähmung erschloss sich mir jedoch nicht. Es gab auch keinen. Aber wenn man schon mal eine Diabetikerin da hat, kann man ja auch die ein oder andere Untersuchung machen. Was für ein Elend, dachte ich mir. Und wie wenig zielführend. Ich bin wegen dem Gesicht da und seit ich die Klinik betreten hatte, hat sich noch niemand darum gekümmert. Großartig! Außer für nachts, da bekam ich einen schicken Uhrglasverband, damit das Auge nicht austrocknet.

Uhrglasverband Neurologie

Die Ergebnisse, sowohl vom Blutbild als auch von der Punktion, zeigten keinen Befund. Juchhu dachte ich mir, hatte aber die Rechnung ohne den netten Klinikchef gemacht. Der ordnete direkt noch ein EMG, ein EEG und ein MRT an: „Wir checken Sie noch einmal richtig durch, wenn Sie schon mal hier sind. Das ist gut, gerade auch im Hinblick auf den Diabetes. Wenn alle Ergebnisse ohne Befund bleiben, können Sie heute Nachmittag auch nach Hause“.  Ein wenig grummelig stimmte ich den Untersuchungen zu und hoffte, alles schnell hinter mich bringen zu können, meine Sachen zu packen und das Krankenhaus wieder zu verlassen. Viel Zeit zum Grummeln hatte ich jedoch nicht, denn kurz nach der Visite wurde ich zum EMG gerufen. Das war dann sowas, was der Mensch nicht braucht und auch nicht schön. Nadeln im Kopf und in der Lippe, sind so gar nicht mein Ding. Und Stromstöße gegen die Knöchel brauch ich auch nicht öfter. Das EEG, war harmlos, da merkte man gar nichts und dann, dann kam das MRT. Ich muss zugeben, ich hatte echt Bammel vor der Röhre. Ich mag es nicht eingesperrt zu sein, wenn mir Jemand zu nahe kommt und mir meine Freiheit nimmt, dann kann ich das gar nicht leiden. Ich hatte auch kurz überlegt, das MRT zu verweigern, weil mir die bevorstehende Enge ein wenig die Luft zum Atmen nahm. Das merkte die Dame, die mich vorbereitete und beruhigte mich sehr nett und mit einem Trick, so dass ich mich doch hab in die Röhre schieben lassen. Im Nachhinein kann ich nur sagen: umsonst verrückt gemacht, es war gar nicht schlimm!

Als ich gegen Mittag von meinem Untersuchungsmarathon wieder ins Zimmer kam, wartete dort bereits mein Mittagessen. Nach dem Essen bekam ich Besuch von einem der Assistenzärzte, der mir dann mitteilte, dass der Herr Professor mich gerne noch eine Nacht zur Beobachtung dabehalten würde. Was war das denn jetzt schon wieder? Warum? Alle Ergebnisse der Untersuchungen waren negativ, alle! Woran man sich dann störte, war der zu hohe Blutdruckwert vom ersten Messen. Die Werte gingen zwar runter, aber man wollte es noch beobachten. Ein wenig angefressen duften die Schwestern dann auch den Blutdruck immer wieder messen, auch wenn es mich schon sehr nervte. Eine Schwester musste irgendwie einen Clown gefrühstückt haben, zur Behandlung  der Lähmung bekam ich Kortison, musste also meinen Blutzucker engmaschiger messen und die gute Dame kam rein und meinte, sie wolle jetzt meinen Blutzucker messen. Ich erklärte ihr dann, dass ich das schön selbst mache und mir von niemandem einfach so in den Finger pieksen lasse. Sie durfte sich dann die Werte notieren, wobei sie jeden einzelnen Wert mit einem „zu hoch“ kommentierte. Ach was?

Kerngesund nach Hause

Karfreitag durfte ich die Klinik endlich verlassen. Ich hatte nun Gewissheit, kerngesund zu sein, aber woher die Lähmung kam, das wusste auch keiner. Man geht nun aber davon aus, dass die Klimaanlage, und damit verbundene Kälteexplosion  im Flieger, der Grund für die idiopathische Fazialisparese ist. Wie lang die Lähmung nun noch andauert? Das kann keiner sagen – Tage, Wochen, Monate. Schauen wir mal! Ich hoffe aber, dass ich sehr bald wieder herzlich lachen kann.

Und was lernen wir daraus: Beim nächsten Flug werde ich mich warm einpacken und sowie es zieht, mich direkt umdrehen und meckern!

Valencia, die Kulturstadt am Mittelmeer

Ihr habt Lust einen Wochenendtrip nach Spanien zu machen? Oder vielleicht sogar auch ein bisschen länger Urlaub in Valencia zu machen? Dazu braucht ihr noch Sonne, Strand und Kultur? Dann seid ihr in Valencia genau richtig. Die drittgrößte Stadt Spaniens am Mittelmeer kann mit seinen Konkurrenten Madrid und Barcelona locker mithalten. Valencia lockt ganzjährig mit  seinem mediterranen Klima und ist somit immer eine Reise wert.

Mit Worten lässt sich Valencia nur schwer beschreiben. Da wären zwar die Klischees wie Licht, Mond, Feuerwerk, Paella, Blumen und Fallas – aber sie werden der Stadt nicht annähernd gerecht. Man muss die Stadt Valencia besuchen, fühlen und erleben. Erst dann bekommt man ein Gespür dafür, wie historische Traditionen und Modernität gemeinsam einhergehen, wie die Stadt und das Meer zusammen passen.

Plaza de la Reina, Valencia © JackF – Fotolia.com

Valencia und seine Museen 

Valencia hat viele Highlights wie die unzählige jahrhundertalte Sehenswürdigkeiten. Dazu kommt eine auffallende Architektur wie das  Museum Píncipe Felipe und die Stadt der Künste und Wissenschaften.  Beides ist eng mit der Kultur verknüpft, Valencia ruht sich nicht auf seinen Lorbeeren aus. Valencia ist ständig im Wandel, schmückt sich für große Anlässe oder lädt zu Ausflügen in die unzähligen Museen ein.

Valencia bietet eine breite Vielfalt an Museen. In über fünfundvierzig Häusern kann man sich über die Geschichte, die Architektur und Kultur informieren und erfreuen. Einige Museen sind seit langer Zeit über die regionalen und nationalen Grenzen hinaus bekannt

Altstadt, Valencia © pure-life-pictures – Fotolia.com

Schlendert man durch das Herz der Stadt, die Altstadt, können einzigartige Werke aus Gotik, Neuzeit und Moderne bewundert werden. In der Stadt der Künste und Wissenschaft bewundert man Museen in Gebäuden, die aus der Zukunft stammen können und von kristallklarem Wasser und weitläufigen Grünflächen umgeben sind. In der Nähe des Yachthafens Marina Real und den Stränden, wartet auf die Besucher maritime und valencianische Kunst. Wer sich für Geschichte interessiert, sollte sich die Museen in der Nähe des Kongresspalastes auf keinen Fall entgehen lassen.

Seit 2008 gibt es auch eine weitere Attraktion in Valencia, die ihr euch als Besucher nicht entgehen lassen sollte. Auf 100.000 m2  wurde der Bioparc Valencia geschaffen, ein Park, der über 4500 Tiere beherbergt und dem Besucher ein nahezu authentisches Bild des Lebensraums in Afrika vermittelt. Für Tier- und Afrikaliebhaber auf jeden Fall ein Muss.

 

Die unendlichen Weiten von Anna Bay

Unendliche Weiten, der  Traum von Freiheit und Abenteuer und unberührte Natur sind die ersten Dinge die mir einfallen, wenn ich an Australien denke. Vor drei Jahren sagte ich dem Leben in Deutschland „ade“ und machte mich auf den Weg ins Lande OZ. Auf meiner reise habe ich viele Plätze gesehen und einen zu nennen, der mir am besten gefällt ist beinahe unmöglich. Einer, der mir jedoch sehr in Erinnerung geblieben ist, heißt Anna Bay. 

Anna Bay liegt etwa zweieinhalb Autostunden nördlich von Sydney und ist eine 35 km lange Düne in der Nähe von Port Stephens. Als ich das erste Mal die Gegend erblickte, konnte ich mich gar nicht mehr satt sehen am dem türkis strahlendem Meer, dem unendlich blauen Himmel und dem sachten Hügel aus Sand.

Meer_Blog

Obwohl die Gegend immer populärer wird, hatte man nicht das Gefühl, dass es zu voll ist. Ganz im Gegenteil. Hier und da findet man zwar noch ein paar einsame Fischer am Strand, aber generell scheint es, als ob man den Strand für sich alleine hat.

Neben endlosen Strand an dem sich das ganze Jahr über die ortsansässigen Delfine tummeln, bietet Anna Bay viele Möglichkeiten um sich aktiv zu betätigen:

  • Surfen lernen mit erfahrenen Lehrern am Birubi Beach

  • Tauchen rund um das gestrandete Schiffswrack am Stockton Beach

  • Einen Jeep mieten und die unendlichen Weiten der Sanddüne erforschen oder

  • Sand Boarding ausprobieren

Jeep_blog

Für die entspannten Tage gibt es dann die Möglichkeit auf Kamelen zu reiten oder aber einfach in der Sonne zu liegen und dem Rauschen des Meeres zu lauschen.

Anna Bay ist eines der Plätze die man unbedingt besuchen sollte, wenn man in Sydney ist. Da es nur ein Katzensprung entfernt ist, bietet sich der Trip auf jeden Fall für ein verlängertes Wochenende an.

Dies war ein Gastartikel von Nicole von Linguista Sprachaufenthalte. Die Schweizer Agentur organisiert Sprachreisen rund um den Globus. Nicole verschlug es insgesamt für zwölf Monate nach Australien. Neben Reisen und Sprachen liebt sie es zu fotografieren und allerlei neue Dinge auszuprobieren.

28.03.1983

Mila_Ankunfstag

Heute vor 31 Jahren, also am 28.03.1983 bin ich nach Köln gekommen! Wie nach Köln gekommen? Vielleicht fragt sich das gerade der Ein oder Andere von Euch, allerdings kann ich dann gleich sagen, Ihr kennt mich schlecht 😀 Ich bin adoptiert und am 28. März kam meine Mama, die mich in Indien abgeholt hat, in Köln mit mir an.

Als wir (meine Schwester und ich) noch klein waren, gab es für die Erwachsenen am heutigen Tag immer ein Glas Sekt und für uns Kinder Geschenke! Ganz viele Geschenke (ich hoffe sie kommen heute Abend mit einer Schubkarre zu mir)! Nein, ganz viele stimmt nicht, denn „es ist ja kein Geburtstag, sondern nur eine kleine Erinnerung“ höre ich Mama noch sagen.

Heute, mit 31 1/2 Jahren stoße ich gerne mit meiner Familie auf den Tag an und freue mich, dass sie sich freuen, dass ich hier bin. Im Gegensatz zu früher spielen Geschenke keine Rolle mehr, meistens gibt es trotzdem noch eine Kleinigkeit, Eltern halt ♥︎